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<pre>Dennoch machte gerade jener kleine Achtungserfolg gegen die Werkself wieder einmal deutlich, warum Hoffenheim seit Monaten saft- und kraftlos auf der Stelle tritt. Regelmäßige Punkteteilungen sind eben mittlerweile ganz einfach zu wenig, um sich der schweren Krise entgegenzustemmen.  <p> Insbesondere das Fehlen von Stürmer Daniel Ginczek macht sich negativ bemerkbar. Der zweitbeste Torschütze des VfL wird wegen einer Bänderverletzung noch etwas länger ausfallen.  <p>  Legen die Niedersachsen auch im schnuckeligen Holstein-Stadion die in der abgelaufenen Saison so oft bemühte Bräsigkeit an den Tag, werden die Karten in der Relegation möglicherweise noch einmal neu gemischt. <p> Falls es jemand nicht mehr weiß: Mainz hat die letzten beiden Liga-Heimspiele gegen den FCB gewonnen, so viele wie in 14 Heimspielen zuvor. Das Team aus der Karnevalsstadt ist zudem das drittbeste Teams der zweiten Saisonhälfte (22 Punkte) und hat nur einen Zähler weniger gesammelt als der Liga-Krösus (23). <p>  Zwar hat Leipzig im bisherigen Direktvergleich (zwei Spiele in Liga 2, Anm.) bisher immer den Kürzeren gezogen, doch wer wüsste besser, wie der FCI zu besiegen ist, als Hasenhüttl, der mit RB von Sieg zu Sieg eilt.  </pre>


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<pre>Das größte Problem sind Auswärtsspiele. Bochum kassierte elf Niederlagen in zwölf Gastsspielen und stellte mit 35 Gegentoren auf fremdem Terrain einen neuen Vereins-Negativrekord auf. Die Bilanz im Jahr 2023 ist zudem bedenklich: 6 Punkte aus 7 Spielen! In diesem Spiel will keiner den ersten Fehler machen, deshalb bleiben Tore Mangelware.  <p> Denn von 133 Teams , die seit der Liga-Gründung im Jahr 1963 aufgestiegen sind (insgesamt 137 aber Darmstadt, Ingolstadt, Freiburg und Leipzig flieï¬‚en noch nicht in die Berechnung mit ein, da sie noch kein volles zweites Jahr absolviert haben), mussten nicht weniger als 53 Teams bereits im ersten Jahr wieder runter. Von den 80 Verbliebenen, die es ins zweite Jahr geschafft haben, waren hingegen nur 22 vom bitteren Gang in die Zweiklassigkeit betroffen.  <p>  Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die TSG gegen die Schanzer reüssiert und der Siebte aus Köln gleichzeitig die allseits erwartete Heimpleite gegen Tabellenführer Bayern kassiert. <p> In den seit der Wiedereinführung der Relegation aufgeführten neun Ausgaben war lediglich Nürnberg und Düsseldorf ein solcher Coup auf gegnerischem Platz geglückt; in sämtlichen anderen sieben Fällen hatte der jeweilige Bundesligist dann auch in der Endabrechnung das bessere Ende für sich verbucht. <p>  Immerhin war es für die Schanzer bereits ein großer Erfolg, bis zuletzt an einer Sensation an der Isar geschnuppert zu haben; nur aufgrund der schlampigen Chancenverwertung musste der kecke Herausforderer den Rekordmeister schlussendlich dann aber dennoch von der Leine lassen.  </pre> 


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<pre> Da der Dino schon seit längerer Zeit keine nennenswerten ästhetischen Ansprüche mehr an seine Auftritte stellt, ist nun auch der Hamburger SV diesbezüglich aus einem ganz anderen Holz geschnitzt — am vorletzten Spieltag wird dem VfL somit erneut ein ekliges Kampfspiel aufgezwungen.  <p> Es ist ein erster, ganz wichtiger Hinweis, denn im Bereich meiner Sieg-Wetten wird sich das drastisch auswirken. Bayern in Freiburg, Leverkusen im Derby gegen Köln, Dortmund bei Union Berlin, Stuttgart in Wolfsburg und RB Leipzig in Bochum? Durchaus harte Reisen!  <p>  Dank eines prinzipiell treffsicheren Angriffs und einer häufig wackeligen Abwehr scheinen mir die Kraichgauer einmal mehr für die Beteiligung an einem unterhaltsamen Spielchen prädestiniert. <p>  Insgesamt wurden nach Rückständen sogar noch 10 Punkte geholt. Allerdings sollte man sich bei den 96ern die Frage stellen, warum man in 12 von 19 Liga-Spielen in Rückstand geriet. <p>  „Ich werde mir überlegen, ob ich weitermache. In den letzten eineinhalb Jahren ist so viel Mist passiert, so mache ich das nicht mehr mit. Wenn ich da bin und ordentlich trainiere, dann will ich auch regelmäßig zum Einsatz kommen.“  </pre>


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<pre> Wir Wettfreunde gehen ebenfalls davon aus, dass es in diesem Aufeinandertreffen ein paar Tore geben wird — aber, wer mehr schießen wird, ist schwer zu sagen.  <p> Die Rothosen bekamen zum vierten Mal in Serie in München ordentlich die Hucke voll, am Samstag war es ein 0:6. Davor hatte es zwei 0:8- sowie ein 0:5-Debakel gegeben. Nun soll mit Christian Titz der 16. Trainer seit 2008 (inklusive Interimslösungen) das Wunder Klassenerhalt schaffen. Der bisherige U21-Coach soll die Profis bis Saisonende betreuen.   <p> Nach einigen tollen Offensivaktionen gingen die Hamburger nach 18 Minuten durch Lewis Holtby auch verdient in Führung. <p>  Einzige Ausnahme: Die Berliner Hertha, der es durch ihren 2:0-Erfolg in Darmstadt gelungen ist, Platz 5 und damit auch die Pole Position im Kampf um die Europa League zu erobern.  <p> Beide Teams müssen jedoch liefern, wenn sie im Hinblick auf den angestrebten Champions-League-Platz nicht durch die Finger schauen wollen. Union liegt erstmals seit Ewigkeiten „nur“ auf Rang vier und wurde von RB Leipzig überholt, Freiburg ist punktegleich Fünfter. Großes Taktieren verhilft nicht zur Königsklasse, sondern Tore. Deshalb werden uns diese beiden Kontrahenten mit zumindest zwei Treffern verwöhnen.  </pre>


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<pre> Kuriose Entscheidung beim Hamburger SV: Obwohl in der Liga nur auf dem Relegationsplatz stehend, hat der Bundesliga-Dino den Vertrag mit Trainer Markus Gisdol und dessen Team in der Länderspielpause um zwei Jahre verlängert.  <p> Nichtsdestotrotz sehen die Wettanbieter die heuer stark aufspielenden Herthaner in der Rolle des Favoriten. Eintracht Frankfurt befindet sich aktuell in einer Krise, die mittlerweile existenzgefährdende Ausmaße angenommen hat.  <p>  Laut Wettanbieter wird es für den zweiten Saisonsieg der Ingolstädter sehr eng. Die Online-Bookies sehen bessere Erfolgsaussichten auf Seiten der Wolfsburger, die aber heuer mit enormen Problemen zu kämpfen haben. Das Motto in der VW-Stadt heißt Abstiegskampf statt Champions League. <p>  Obwohl Darmstadt die letzten sieben Bewerbsspiele allesamt verlor und daher wenig überraschend das Ende der Bundesliga-Tabelle ziert, ist aus Berliner Sicht Vorsicht geboten.  <p> Aufgrund des mängelbehafteten Auftritts musste es sich geradezu erübrigen, sich über die Fehlleistung des Schiedsrichters zu echauffieren — mit mehreren krassen Fehlentscheidungen schien sich Felix Brych schließlich nur dem von den Geißböcken vorgeschlagenem Niveau anzupassen.  </pre>


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